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Nachholspiele der BKHO - Bad Sülze gegen Rövershagen und Uni Greiswald Bezirksklasse Ost (Herren)
Von: KG Bereits um kurz nach 9 Uhr (aus der Ferne) angereist wurde ich Zeuge, dass die Volleyballer vom "SV 47 Rövershagen" (an ihrem ersten regulären Spieltag) nichts dem Zufall überließen. So wurde der Parkettboden der Halle extra noch einmal frisch gefeudelt, damit auch niemand hin und her rutscht. Äußerst lobenswert! ;) Im ersten Spiel des Tages mussten die Hausherren dann gegen die HSG Uni Greifswald III ran. In einem Spiel mit selten hoher Aufschlagfehlerquote auf beiden Seiten hatten die "experimentierfreudigen" Rövershagener (oder heißt es Rövershägener?) das bessere Ende für sich und gewannen verdient mit 3:2 (23:25; 25:16; 23:25; 25:19; 15:4). Das die Greifswalder zwei Sätze gewinnen konnten war (für mich) schon etwas überraschend, war aber dennoch hoch verdient, auch wenn Rövershagen mit zahlreichen Wechseln und unnötigen Fehlern die Satzgewinne auf Greifswalder Seite erst möglich gemacht hatte. Nun aber zu unserem ersten Spiel gegen Uni Greifswald. Gesamtbilanz aus unserer Sicht: 7 Siege aus 8 Aufeinandertreffen. Fünfmal 3:0, zweimal 3:1, und die eine Niederlage mit 2:3! Alles in allem also ganz gute Voraussetzungen um weitere Punkte einzufahren. Dank der zwei gewonnenen Sätze gegen Rövershagen betraten die Greifswalder das Spielfeld aber mit "geschwellter Brust" und erwischten den besseren Start - als plötzlich... ein Pfiff... aha! Was war denn? "Doppelberührung" (bzw. unsauberes Zuspiel) unseres Zuspielers! OK, der Ball war ihm wirklich ein wenig durch die Finger gerutscht. Trotz des sich breit machenden Unmuts also eine (noch) vertretbare (wenn auch harte) Entscheidung. Jedenfalls setzte Greifswald sich auf 12:8 und 15:10 ab. Für uns aber nix neues, schließlich waren die ersten Sätze gegen Gryps und Stavenhagen ähnlich verlaufen und dennoch gut für uns ausgegangen. Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf redete ich mir den bisherigen Satzverlauf schön – als plötzlich... ein Pfiff... Häh? Was war denn? "Doppelberührung" unseres Zuspielers! Ah ja... das hatten wir ja schon mal, diesmal war die(!) erste Schiedsrichterin aber offensichtlich die einzige, welche die – vermeintliche – Doppelberührung gesehen hatte. OK, mit der (meiner innerlichen) Ruhe war es jetzt vorbei und ich sagte zu Nelli: "Das kann ja noch (h)eiter werden..." Um es abzukürzen, Satz eins ging verdient mit 25:15 an Greifswald.
In Satz zwei (ich - und einige andere ebenso - hatte mich immer noch nicht wirklich beruhigt...) erwischte Greifswald wieder den besseren Start – als plötzlich... ein Pfiff... Wie jetzt? Schon wieder? "Doppelberührung" beim Zuspiel... RICHTIG! Jetzt war ich "sackig"! So langsam hatte ich das Gefühl: "’Die’ will mich/uns doch verar...!" Sorry, aber wir spielen hier in der niedrigsten Spielklasse - Ich weiß wirklich nicht was Frau Schiedsrichterin für "Adleraugen" (mit eingebauter "slow-motion" -Funktion?) hat. Fakt ist aber, dass die Entscheidung(en) einfach nicht nachvollziehbar war(en)! Ich meine wir wollen doch alle Volleyball nach den geltenden Spielregeln spielen, hier wurde der Bogen aber (weit) überspannt. Es besteht nun mal ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Darüber hinaus wurden selbst offensichtliche Fehler NICHT gepfiffen (Ball überquert das Netz auf der Seite des ersten Schiedsrichters außerhalb der Antenne, oder der gegnerische Spieler "baut das Netz ab"). Wie dem auch sei, Satz zwei geht mit 25:22 knapp an uns. Satz drei verläuft lange ausgeglichen und ich "versenke" endlich meinen ersten Angriff (hatte ja auch lange genug gedauert). Danach nimmt Greifswald an, der Zuspieler spielt zu... Pfiff... Richtig, auch Greifswald wurde nun (nicht nur einmal) "Opfer" der zweifelhaften Regelauslegung durch die erste Schiedsrichterin. Um das hier noch einmal klarzustellen - bevor wieder klagen kommen - ich möchte hier wirklich Niemandem zu Nahe treten aber es wäre sicherlich hilfreich (zumindest beim nächsten Mal) zweimal zu überlegen, ob man ein völlig konformes Zuspiel tatsächlich abpfeift. Ich denke meine (hoffentlich nicht zu harte) Kritik ist angekommen, und deshalb kein weiteres Wort zur Schiedsrichterleistung. Schließlich gewinnen wir auch Satz drei, mit 25:20. In Satz vier dann wieder kurioses: Wir führen mit 24:15 und müssen bei 24:20 unsere erste Auszeit nehmen, weil wir nicht in der Lage waren einen letzten vernünftigen Angriff aufzubauen. Letztlich schaffen wir es dann aber doch noch den Ball irgendwie im gegnerischen Spielfeld unterzubringen und gewinnen den Satz mit 25:21 und damit das Spiel mit 3:1. Damit war die Pflicht für den Tag erfüllt! Nun mussten wir gegen den Staffelfavoriten (neben dem PSV Stralsund) der BKHO ran. Bereits vor Spielbeginn hatte sich unser Zuspieler - nach eigenen Angaben, bei dem Versuch zu "tanzen" - am Knöchel verletzt. Oh Mann... Nach einer "Verletzungspause" konnte es aber losgehen. Rövershagen begann druckvoll und wir konnten im ersten Satz teilweise nur "zugucken und staunen". Unser Libero bekam eins auf die Brille und so ging Satz eins verdient mit 25:16 an die - in allen Belangen überlegene - Mannschaft aus Rövershagen. In Satz zwei können wir uns steigern und den Satz ausgeglichen gestalten. Beim Stand von 21:22 aus unserer Sicht bekomm’ ich einen Zuckerpass... Der Block pennt, ich guck übers Netz und kann mir aussuchen wo ich den Ball versenke... und ich entscheide mich... natürlich für die Netzkante! ("HASS") Danach war der Satz gelaufen, 25:21. Sch...ade! In Satz drei setzt sich Rövershagen schnell mit 12:7 ab. Bei uns lief nun nix mehr zusammen. Beim Stand von 15:8 und 21:12 konnte Rövershagen ungefährdet wechseln und gewann schließlich mit 25:13 Satz drei und damit das Spiel 3:0. Alles in allem wurde Rövershagen seiner Favoritenrolle voll und ganz gerecht. Fazit: Nach zwei Spieltagen stehen die Bad Sülzer Volleyballer weit besser da, als letztes Jahr.
Die (berufs- und familienbedingten) Ausfälle von zwei Hauptangreifern an diesem Nachholspieltag konnten relativ gut kompensiert werden, sodass auch für die Zukunft Hoffnung besteht, weiter möglichst viele Punkte zu holen. Am nächsten Spieltag, dem 03.11.07 wird dies allerdings äußerst schwierig. Ausblick: Zu Gast in der Bad Sülzer Sporthalle werden nämlich der PSV Stralsund und SV 47 Rövershagen sein. Damit haben wir zum einen das Privileg beim ersten Aufeinandertreffen der Staffelfavoriten (in der aktuellen Saison) live dabei zu sein, zum anderen kommen da natürlich "gewichtige Brocken" auf uns zu. Hoffen wir also, dass alle Mann an Bord sein werden, die Halle "toben" wird und wir den Favoriten eventuell das ein oder andere "Bein stellen" können. In Rövershagen mit dabei: Torsten Koppe (C), Jens Mehlich, Oliver Schneider, Christopher Drews, Felix Kresin, Peter Haack und Karel G.
Hinweis: Der vorliegende Spielbericht gibt ausschließlich die Ansicht des
jeweiligen Verfassers wieder.
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