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Steht auf! Regionalliga (Herren)
Von: FAB Drittes Zeitalter, Minen von Moria. Gandalf wird vom Balrog von Morgoth an der Brücke von Khazad-dum in den Schatten hinuntergezogen... So fassungslos, wie die Gefährten bei Tolkien den Verlust eines Mitstreiters in den Gesichtern zu stehen hatten, müssen am vergangenen Samstag auch die Gesichtsausdrücke der "Graaler-Gefährdeten" ausgesehen haben. Über 2 Stunden hatte man dem Gegner aus dem fernen Hamburg alles entgegengeworfen was man hatte. Nein, die kleine Anzahl der Widersacher konnte uns nicht täuschen: Ihre Blöcke waren hoch und ihre Angriffe schnell. Definitiv mehr Uruk-hai als Ork ,jeder Einzelne. Gekommen aus einem einzigen Grund: Uns die so dringend benötigten Punkte für den Ligaverbleib zu entreissen... Tief in den Katakomben unserer Spielhalle besiegelten wir schon vor Spielbeginn die Gemeinschaft zur Erhaltung der Liga. Und so zogen wir denn auch voller Tatendrang hinaus in die raue Punktspielwelt. Mit dem sichtbaren Willen in den Augen, das Feld als Sieger verlassen zu wollen und angetrieben von Feldherr Rene gelang es uns den Gegner kalt zu erwischen. Druck im Angriff und ein behehender Zwerg in der Feldabwehr liessen uns immer eine Schlaglänge vor dem Gegner weilen. Als sich der Rauch und das Getümmel gelegt hatten, stand dort ein 25:22 für die Gefährdeten zu Buche. Wohlan, der Gegner war also verwundbar... Leider erholte sich unser Gegner ziemlich schnell von unserem Überraschungsangriff und begann nun seinerseits mit unbarmherziger Härte die Punkte einzuforden. Es bedarf keines Palantirs um sich der taktischen Angriffsvariationen unserer Herde zu bemächtigen, schon einige Male standen sich beide Seiten gegenüber. Zunehmend gerieten wir demnach in die Defensive und konnten trotz grosser Aufopferung den Verlust der nächsten beiden Kampfabschnitte nicht verhindern. Die Ostbeker entrissen sie uns zu 22 und zu 18! Vor allem im letzteren der beiden Durchgänge konnte doch ein zunehmender Verschleiss an den Graaler Waffen festgestellt werden, kaum ein Hieb wollte mehr gelingen, oder er wurde von Gegners Seite ausgekontert. So in die Enge getrieben durch eine numerisch kleinere Anzahl an Gegnern rechneten viele der durch das Kampfgetümmel angelockten Schaulustigen wohl mit einem schnellen Ende dieses Kampfes um den Ligaverbleib. Genährt wurde dieser Verdacht nicht ohne Grund, konnten wir doch auch zu Beginn des vierten Durchgangs kaum gegenhalten. Schnell schien es, als ob der Gegner uns nun doch mit seiner überlegenen Kampftechnik überrennen sollte.
Aber dann , als schon kaum jemand mehr mit einem Aufbäumen rechnete, geschah seltsames! Rene, welchen wir 2 Wochen zum Studieren weiser Schriften in die Bibliothek der weissen Stadt eingesperrt hatten, gab neue Schlachtformationen aus. Angetrieben von dem Unwillen in der Hölle Eisen biegen zu müssen, frisch geschärften Waffen und den lauten Schlachtgesängen auf den Rängen, regte sich Widerstand. Vor allem die Ents, welche wir aus taktischen Gründen immer in der Mitte unserer Formationen führen, leisteten einen grossen Anteil zum Umbruch des Schlachtverlaufes. Ein ums andere mal verfingen sich die Geschosse des Gegners in ihren weiten Armen. Und was der Gegner versuchte in hohem Bogen auf uns niederregnen zu lassen, entschärften der Zwerg und die ihm zur Seite gestellten mit grösstem Eifer. Kurz vor dem finalen Stoss durch unsere doch etwas unkonzentriert wirkenden Gegner gelang es uns tatsächlich das rettende Ufer zu erreichen und uns nach einer kurzen Kampfpause dem finalen Showdown zu stellen. Keine Taktikzauberei oder blosse Muskelkraft vermochte in den fast 2 Stunden vorher eine Entscheidung zu bringen. Doch nun zeigte er sich. Dieser kleine Unterschied in den Kampfaufstellungen, die Finesse im Anwenden der erlaubten Techniken und die längere Erfahrung mit solchen Schlachten: Gekämpft, gewehrt und wieder besiegt durch die eigenen Unzulänglichkeiten...
So sassen sie denn da, am Ende der Schlacht: Zwerge, Menschen, Ents und Zauberer, mit diesem furchtbar leeren Gesichtsausdruck! Wohl wissend, das nicht mehr viele Siege zu erringen sind bis die Entscheidung naht. Die nächste Chance dazu erhalten wir am Samstag. 2 Stunden werden wir dem grossen Pfad Richtung Westen folgen, um uns dann mit einer nicht minder kampferprobten Meute zu messen, der Horde von WiWa... Gefahr droht, sollte dieses Kräftemessen zu unseren Ungunsten enden.Also aufstehen Herde, wir sind noch lange nicht am Ziel!
Aus Minas Morgul
Fab
Hinweis: Der vorliegende Spielbericht gibt ausschließlich die Ansicht des
jeweiligen Verfassers wieder.
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