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Bundespokal in Schwerin: Platz fünf für die MV-Mädchen, die Jungen holen sich zum Abschluss Rang elf

Sachsen und Bayern gewinnen die Titel. Der Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern zieht eine positive Bilanz als Gastgeber.

Vier Tage lang war Schwerin wieder das Zentrum des deutschen Nachwuchsvolleyballs. Vom 22. bis 25. Oktober 2026 spielten 32 Mannschaften beim U18-Bundespokal in der PALMBERG Arena, der Volleyballhalle am Lambrechtsgrund und der Sporthalle am Obotritenring. Bei den Mädchen gewann der Sächsische Sportverband Volleyball, bei den Jungen der Bayerische Volleyball-Verband. Für die beiden Auswahlteams des Volleyballverbandes Mecklenburg-Vorpommern war es ein Heimturnier mit vielen engen Spielen. Die weibliche U18 wurde Fünfte, die männliche U18 Elfte.

Weibliche U18: Viertelfinale knapp verpasst, danach zwei Siege

Die MV-Mädchen starteten am Freitagmorgen gegen Brandenburg und lagen nach einem 13:25 im ersten Satz schon zurück. Sie drehten das Spiel aber noch und gewannen mit 2:1 (13:25, 25:22, 15:12). Gegen das Saarland folgte ein klarer 2:0-Erfolg (25:19, 25:16). Gegen den späteren Turniersieger Sachsen gab es dann ein 0:2 (22:25, 13:25). Damit wurde das Team Zweiter in Gruppe B und zog ins Viertelfinale ein.

Dort wartete am Samstag die ARGE Baden-Württemberg. Die Gastgeberinnen holten sich den ersten Satz mit 28:26. Am Ende gewann Baden-Württemberg aber mit 2:1 (26:28, 25:14, 15:11) und wurde später Dritter. Im Kreuzspiel um die Plätze fünf bis acht schlug MV den Volleyball-Verband Berlin mit 2:1 (25:21, 17:25, 15:7). Im Spiel um Platz fünf am Sonntag gab es ein 2:0 (25:19, 25:23) gegen Sachsen-Anhalt. So beendete die Mannschaft das Turnier vor heimischem Publikum mit einem Sieg und landete auf einem starken fünften Platz.

Männliche U18: Viele enge Spiele und ein Sieg zum Schluss

Die Jungen trafen in Gruppe D gleich zu Beginn auf den späteren Bundespokalsieger Bayern und verloren mit 0:2 (19:25, 22:25). Danach folgte ein 2:0 (25:21, 25:15) gegen den Hamburger Volleyball-Verband. Gegen Nordwestdeutschland gab es ein 0:2 (21:25, 19:25). Am Ende hatten drei Teams 2:4 Punkte, und MV wurde in diesem Dreiervergleich Dritter. Das Viertelfinale wurde damit knapp verpasst.

In der Runde um die Plätze neun bis sechzehn gewann das Team am Samstag mit 2:0 (25:22, 25:18) gegen das Saarland. Im Kreuzspiel gegen Hamburg kam es zum Wiedersehen mit einem Gegner aus der Gruppe, und diesmal fiel die Entscheidung erst im Tiebreak. MV verlor mit 1:2 (22:25, 25:22, 12:15). Am Sonntag zeigte die Mannschaft noch einmal, was sie kann, und gewann das Spiel um Platz elf gegen Schleswig-Holstein mit 2:0 (25:20, 25:16).

Finals in der PALMBERG Arena

Beide Endspiele auf dem Center Court gingen über drei Sätze. Bei den Mädchen gewann Sachsen mit 2:1 (25:19, 19:25, 15:9) gegen Bayern. Die Sächsinnen blieben damit im ganzen Turnier ohne Niederlage. Bronze holte die ARGE Baden-Württemberg nach einem 2:1 (29:27, 23:25, 15:12) gegen Nordwestdeutschland.

Das Finale der Jungen war noch spannender. Bayern verlor den ersten Satz deutlich mit 11:25 gegen den Westdeutschen Volleyball-Verband. Danach kämpfte sich das Team zurück und gewann mit 2:1 (11:25, 25:21, 16:14). Dritter wurde die ARGE Baden-Württemberg mit einem 2:0 (25:21, 25:21) gegen Sachsen.

Gastgeber mit positiver Bilanz

Neben dem Sport war der Bundespokal auch für die Organisation in Schwerin ein Erfolg. Bis alle Platzierungen feststanden, wurden 96 Spiele auf sieben Feldern ausgetragen. Möglich war das nur dank der vielen Ehrenamtlichen, Vereinsmitglieder, Eltern, Partner und Unterstützer. Der Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern dankt gemeinsam mit dem Schweriner SC allen, die mitgeholfen haben. Ein Dank geht auch an den Deutschen Volleyball-Verband für das Vertrauen in den Standort Schwerin.

 

Für den VMV am Start:

Weibliche U18 (Platz 5)

Smilla Marie Bobzin (Schweriner SC), Loreen Grozer (Schweriner SC), Emelie Hebig (SV Warnemünde/SC Potsdam), Nele May Hecht (SV Fortschritt Neustadt-Glewe/Schweriner SC), Tessa Korte (Schweriner SC), Livia König (Schweriner SC), Jette Maxima Leichert (SV Fortschritt Neustadt-Glewe/1. VC Parchim/Schweriner SC), Ashley Meuser (HSG Uni Rostock/SV Warnemünde/Schweriner SC), Emma Schluszas (Schweriner SC), Malena Schultz (1. VC Parchim/Schweriner SC), Clara Schweer (Schweriner SC), Celina Sondowski (Schweriner SC), Clara Wiesner (Schweriner SC)

Trainerteam: Gordon Eske, Vlatko Joveski, Frederik Scheller, Corinne Törper

Männliche U18 (Platz 11)

Felix Fabian Blume (VC Greifswald), Jonas Braun (Schweriner SC), Joris Buhlke (Schweriner SC), Romeo Corestein (HSG Uni Rostock/SV Warnemünde), Mika Häfner (HSG Uni Rostock/SV Warnemünde), Oscar Kempke (Schweriner SC), Sebastian Krohn (HSV Neubrandenburg), Philipp Kuhn (HSG Uni Rostock/SV Warnemünde), Nicolas Kupke (PSV Neustrelitz), Moritz Müller (VC Greifswald), Emil Packmohr (VC Greifswald/Schweriner SC), Theodor Radu (PSV Neustrelitz/Schweriner SC), Jann Wurzler (HSG Uni Rostock/Schweriner SC)

Trainerteam: Alexander Grundke (Trainer), Gianluca Durante (Co-Trainer), Malte Förster und Luis Fernando Rittig (Co-Trainer/Scout)

 

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